In-Game-Shopping (Mikrotransaktionen) und Lootbox (Box mit zufälligem Inhalt) sind rechtlich umstrittene Bereiche.
Kontroverse Themen
- Lootbox = Glücksspiel?
- Zugang für Kinder
- Ausgeben ohne Familienwissen
- Übermäßige Sucht
- Mangelnde Transparenz
Loot Box Diskussion
- Belgien, Niederlande: Glücksspiel zählt → verboten
- England: Kinderschutzgesetz
- USA: keine Bundesregelung, Staaten unterschiedlich
- Türkei: noch keine klare Regelung
Glücksspielgesetz-Anwendbarkeit
- 5237/m.228: Glücksspielkriminalität
- Das „Element Glück + Geld + Gewinn"-Trio
- Beutekiste erfüllt diese Kriterien (umstritten)
Kinderschutz
- Unter 13 = Sorgerechtserlaubnis erforderlich
- Mechanismus zur Altersüberprüfung ist schwach
- Es ist üblich, Kreditkarteninformationen der Familie einzuholen
- Beschwerde möglich → Rückerstattung
Rechte des Familienrechts
- Anfordern einer Rückerstattung für das Kind Unerlaubte Ausgabe
- Verbraucherschlichtungsstelle / Gericht
- Oberster Gerichtshof 13. HD: Kindertransaktion ist ungültig
Transparenz
- Lootbox-Möglichkeiten (Drop-Rate) müssen offengelegt werden
- Es gibt einen Vorschlag im EU-KI-Gesetz
- China: verpflichtend
Oberster Gerichtshof 13. HD
13. HD akzeptiert, dass „Rückerstattungen geleistet werden müssen, wenn keine elterliche Erlaubnis vorliegt“, wenn Kinder unbefugte In-Game-Ausgaben tätigen, und dass die Spielefirma verpflichtet ist, angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. → sofort eine Rückerstattung beantragenAnwalt für Verbraucher- und Glücksspielrecht empfohlen.