Wenn dem Mandanten durch berufliche Fahrlässigkeit des Anwalts ein Schaden entsteht, kann der Mandant Schadensersatz verlangen.
Typische Fehler
- Fehlende Zeit (Fall, Einspruch)
- Einreichen einer Klage beim falschen Gericht
- Vorlegen unvollständiger Beweise
- Falsche Rechtsstrategie
- Unterlassene Information des Mandant
Berufshaftpflichtversicherung
- Optional (empfohlen) für Anwälte
- Schäden, die durch fehlerhaftes Handeln entstehen
- Der Mandant kann die Versicherungsgesellschaft direkt verklagen
Entschädigungshöhe
- Konkreter Schaden, den der Mandant erlitten hat
- Möglichkeit, den Fall zu gewinnen
- Geld Schaden (begrenzt)
Beweis
- Vollmachtsvertrag
- Rechtsfehler (Gutachten eines Sachverständigen)
- Höhe des Schadens
Oberster Gerichtshof 13. HD
13. HD geht davon aus, dass im Falle des Fehlers des Anwalts, „die Frist zu verpassen“, die „Möglichkeit, den Fall zu gewinnen“ bewertet werden sollte und im Falle eines sicheren Sieges eine vollständige Entschädigung gewährt werden sollte.
Die Einschaltung eines Anwalts für Schadensersatz wird empfohlen.