Die Türkei ist dabei, ihre Kohlekraftwerke im Rahmen des Netto-Null-Ziels für 2053 schrittweise abzuschalten.
Aktuelle Situation
- Stromproduktion der Türkei: ~30 % Kohle
- ~40 % Erdgas
- ~30 % erneuerbare + Kernenergie
Ziel für 2053
- Netto-Null Kohlenstoff
- Kohlestilllegung von Kraftwerken
- Erneuerbare Energien orientiertes System
- Anteil der Kernenergie (Akkuyu)
Probleme von Kohlekraftwerken
- CO2-Ausstoß (am höchsten)
- Luftverschmutzung (PM2,5, SO2, NOx)
- Wasserverbrauch
- Ascheabfälle
- Bergbau Auswirkungen
Erdgaswende
- Geringere CO2-Emissionen
- Flexible Produktion (Unterstützung erneuerbarer Energien)
- Importabhängigkeit (Russland, Aserbaidschan, Iran)
- Übergangslösung (zwischen 2030-2040)
Erneuerbares Ziel
- 2035: 50 %+ Erneuerbar
- 2050: 80 %+
- SPP, WPP, Geothermie, Wasserkraft
- Investitionen nehmen zu
Mitarbeiterübergang (Just Transition)
- Umschulung von Bergarbeitern/Anlagenarbeitern
- Regionale Wirtschaftsunterstützung
- Soziale Sicherheit
- „Fonds für einen gerechten Übergang“ in Europa Modell
EU CBAM-Effekt
- Kohlenstoffsteuer für EU-Exporte nach 2026
- Sektoren wie Eisen und Stahl sind betroffen
- Zusätzliche Kosten für türkische Produzenten
- Kohlenstoffintensive Produktion verliert ihre Anziehungskraft
Verfassungsgericht/Staatsrat
Das Verfassungsgericht und der Staatsrat haben in Umweltschutzfällen It betont die Prinzipien der „Nachhaltigkeit“ und des „Rechts auf die nächste Generation“, und Entscheidungen zu Gunsten der Umwelt in Fällen von Kohlekraftwerken nehmen zu.
Anwalt für Energie- und Umweltrecht wird empfohlen.