Staking- und DeFi (Decentralized Finance)-Einkommen sind im türkischen Steuersystem nicht speziell geregelt. Einkünfte, die im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit erzielt werden, unterliegen jedoch der Steuerpflicht.
Welche Aktivitäten gelten als DeFi?
- Abstecken (Proof-of-Stake-Belohnungen)
- Liquiditätsabbau (Bereitstellung von Liquiditätspools)
- Interesse an Kreditprotokollen
- Ertragslandwirtschaft
- Governance-Token-Belohnungen
Steuerlicher Ansatz
- Dauerhaftes, systematisches Einkommen → gewerbliches Einkommen (Einkommensteuer)
- Einmaliges, hobbymäßig qualifiziertes → umstrittenes (noch keine klare Regelung)
- Mehrwertsteuer: kann als Dienstleistung gelten
Rechtliche Risiken
- Fehler bei intelligenten Verträgen → Geldverlust, fehlende Versicherung
- Rug Pull (Entwickler nehmen Geld weg)
- Protokoll-Hacks
- Illegales Wett-/Geldwäscherisiko bei verdächtigen Transaktionen
MASAK-Größe
DeFi-Transaktionen fallen nicht unter das MASAK-Regime, da sie sich von KVHS-lizenzierten Organisationen unterscheiden. Allerdings können Überweisungen, die den Verdacht der Geldwäsche begründen, dennoch strafbar sein.
Empfehlungen
- Dokumentieren Sie den gesamten Transaktionsverlauf (Hash, Datum, Betrag)
- Seien Sie in der Lage, die legale Einkommensquelle nachzuweisen
- Arbeiten Sie bei regelmäßigen Einkünften mit einem Finanzberater zusammen