TCK Artikel 155: Eine Person, die das Eigentum eines anderen für andere Zwecke als den Zweck nutzt, für den es ihm übergeben wurde, oder die es unentgeltlich zu seinem eigenen Vorteil/zum Nutzen eines anderen überlässt.
Strafen
- Einfach: 6 Monate - 2 Jahre Haft + Geldstrafe
- Gemäß dem Dienstleistungsvertrag gelieferte Waren: 1-3 Jahre
- Stellvertretend: 1-3 Jahre
Typische Beispiele
- Verkauf des anvertrauten Fahrzeugs
- Verwendung von Kundengeldern
- Persönliche Nutzung von Firmeneigentum
- Beschlagnahme der Mietzahlung durch einen Anwalt
- Zur Verwahrung übergebenes Eigentum
Differenz von Diebstahl
- Diebstahl: Eigentum gehört dem Opfer
- Vertrauensmissbrauch:Das Eigentum ist im Besitz des Täters (aber das Eigentum gehört dem Opfer)
Beschwerde
- Basierend auf der Beschwerde (einfach)
- Von Amts wegen (gemäß Dienstleistungsvertrag)
- Die Beschwerdefrist beträgt 6 Monate
Oberster Gerichtshof 11. CD
11. CD geht davon aus, dass bei der Straftat des Vertrauensbruchs der „Zweck der Lieferung“ klar sein muss und dass eine Verwendung gegen den beabsichtigten Zweck eine Straftat darstellt.
Strafverteidiger wird empfohlen.