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Durchsetzung ausländischer Schiedssprüche: New Yorker Übereinkommen

30 Nisan 2026 Ausländer- und Staatsbürgerschaftsrecht 1 dk okuma 49 görüntülenme

New Yorker Übereinkommen von 1958: Durchsetzung (Vollstreckbarkeit) ausländischer Schiedssprüche in der Türkei.

Vorteile des Übereinkommens

  • 160+ Länderparteien
  • Standarddurchsetzungsverfahren
  • Die Gründe für eine Ablehnung sind begrenzt
  • Schnelles Verfahren

Durchsetzungsverfahren

  1. Erstinstanzlicher Handel Gericht
  2. Schiedsentscheidung + Apostille/Genehmigung
  3. Entscheidungsübersetzung
  4. Prüfung
  5. Vollstreckungsentscheidung (in der Regel 6-12 Monate)
  6. Vollstreckung mit Urteil

Ablehnungsgründe

  • Schiedsvereinbarung ist ungültig
  • Beklagter konnte sein Recht auf Verteidigung nicht ausüben
  • Entscheidungsumfang der Schiedsvereinbarung Außer
  • Das Schiedsgericht wurde falsch gebildet
  • Die Entscheidung ist nicht bindend oder annulliert
  • Es verstößt gegen die öffentliche Ordnung der Türkei

Überprüfung durch das türkische Gericht

  • Die Begründetheit wird nicht berücksichtigt (nur formelle Überprüfung)
  • Die Entscheidung wird nicht neu bewertet
  • Gründe für die Ablehnung sind beschränkt

Oberster Gerichtshof 11. HD und 19. HD

11. HD geht davon aus, dass „bei der Durchsetzung ausländischer Schiedssprüche keine materielle Prüfung erfolgen sollte“ und dass nur formelle Kontrolle ausreicht.

Schiedsvereinbarung

  • Muss schriftlich erfolgen
  • Von den Parteien frei gewählter Ort
  • Anwendbare Schiedsregeln (ICC, LCIA, SIAC usw.)

Internationale Schiedsgerichtsbarkeit Anwalt empfohlen.

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