Lebenslauf-Screening mit KI findet in Personalabteilungen immer mehr Verbreitung. KVKK + Diskriminierungsrisiko ist von entscheidender Bedeutung.
KI-HR-Anwendungen
- Automatisches Scannen von Lebensläufen
- Bewertung des Vorstellungsgesprächs (Gesichts-/Stimmenanalyse)
- Leistungsschätzung
- Talentzuordnung
KVKK-Probleme
- Kandidatendaten besonderer Art (Gesundheit, ethnische Herkunft)
- Ausdrückliche Zustimmung erforderlich
- Klärung Haftung
- Widerspruchsrecht gegen die automatische Entscheidung (Art. 11/g)
Risiko der Diskriminierung
- KI kann mit den Daten, auf denen sie trainiert wird, voreingenommen sein
- Filtert Lebensläufe von Frauen aus
- Diskriminierung aus bestimmten Regionen/ethnischen Gruppen
- Ablehnung älterer Kandidaten
Unternehmen Verantwortlichkeiten
- Ausdrückliche Einwilligung
- Transparenz (Informationen über den Algorithmus)
- Menschlicher Interventionsmechanismus
- Voreingenommenheitstests
- Kandidatenrechte schützen
Kandidatenrechte
- Erfahren, dass es ein KI-Screening gibt
- Nach dem Grund für die Entscheidung fragen
- Menschen anfragen Bewertung
- Klage wegen Diskriminierung
Ansatz des KVKK-Vorstands
Der KVKK-Vorstand ist der Ansicht, dass der Einsatz von KI im Personalwesen den Grundsätzen von „Transparenz und menschlicher Kontrolle“ entsprechen muss und dass die Herbeiführung von Viktimisierung durch automatische Entscheidung einen Verstoß darstellt.
KVKK- und Arbeitsrechtsanwalt wird empfohlen.