Deepfake ist eine Technologie, bei der das Gesicht/die Stimme einer Person mithilfe künstlicher Intelligenz in ein anderes Bild/eine andere Stimme eingefügt wird. Im türkischen Recht gibt es keine direkte Deepfake-Regelung, es können jedoch verschiedene Gesetze angewendet werden.
Anwendbare Gesetzgebung
- TCK Artikel 134 – Privatsphäre des Privatlebens: 1–3 Jahre Gefängnis
- TCK Artikel 135–136 – Verarbeitung personenbezogener Daten: 1–4 Jahre Gefängnis
- TCK Artikel 125 – Beleidigung (mit Deepfake-Verleumdung)
- TCK Art. 103, 226 – Obszönität / sexueller Missbrauch eines Kindes (Deepfake-Porno)
- FSEK Art. 86 – Verletzung von Rechten an Bildern und Fotografien
- KVKK Art. 4-7 – Persönliche Daten (Gesicht/Stimme). biometrisch)
Erstellt durch die Anforderungen des Opfers
- URL und Screenshot des Deepfake-Inhalts
- Notarielle Feststellung
- Entfernung des Inhalts zum Strafrichter des Friedens gemäß Artikel 5651/m.9
- Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft
- Klage auf Schadensersatz
Plattform Beschwerden
Meta, Google, TikTok entfernen Deepfake-Inhalte im Rahmen ihrer eigenen Richtlinien. Die Verpflichtung, es als durch KI erzeugt zu kennzeichnen, nimmt zu.
Ansatz des Verfassungsgerichts
Das Verfassungsgericht erkennt an, dass das „Gesicht und die Stimme“ einer Person in den Geltungsbereich von Artikel 20 der Verfassung des Privatlebens fällt und dass die unbefugte Nutzung einen direkten Verstoß darstellt.
Unterstützung durch Internet- und KVKK-Anwälte wird empfohlen.