Medizinische Fehler bei pädiatrischen Patienten können lebenslange Auswirkungen haben. In der Pädiatrie ist besondere Sorgfalt und Aufmerksamkeit erforderlich.
Typische pädiatrische Fehler
- Fehler bei der Berechnung der Dosis je nach Alter
- Impfkomplikationen
- Behandlung von Neugeborenen-Gelbsucht
- Mangelnde Überwachung des Wachstums/der Entwicklung des Kindes
- Unzureichende Familieninformationen
- Kindesmissbrauch wird nicht erkannt
Sorgerecht und Einwilligung
- Der Vormund erteilt die Einwilligung (allgemein)
- Die Einwilligung des Kindes über 13 Jahren wird ebenfalls eingeholt (Reife)
- Einwilligung ist im Notfall nicht erforderlich
- Gericht im Sorgerechtsstreit
Pflicht zur Feststellung von Kindesvernachlässigung
- Der Arzt muss benachrichtigen, wenn ein Verdacht auf ein Kind besteht Missbrauch
- Staatsanwaltschaft + Sozialamt
- Ansonsten TCK Artikel 279, Pflichtverletzung
Entschädigungsberechnung (für das Kind)
- Lebenslange Behandlungskosten (langfristig)
- Bildung/Rehabilitation
- Einkommensausfall im Erwachsenenalter (versicherungsmathematisch). Berechnung)
- Immaterielle Entschädigung für Eltern
Oberster Gerichtshof 13. HD
13. HD geht davon aus, dass bei pädiatrischen Kunstfehlern „Alters- und Entwicklungsmerkmale“ berücksichtigt werden sollten und die Entschädigungsbeträge hoch berechnet werden, da das Kind lebenslang betroffen ist.
Praktische Empfehlungen (für die Familie)
- Bewahren Sie alle Rezepte und Berichte auf
- Bewahren Sie den Impfausweis auf
- Wenn Sie ungewöhnliche Symptome bemerken, suchen Sie sofort Rat bei einem anderen Spezialisten
- Muttermilch, Ernährungsempfehlungen schriftlich. Fragen
Anwalt für Gesundheitsrecht/Kunstfehler empfohlen.