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Beweisqualität der WhatsApp-Korrespondenz: HGK-Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs

15 Mart 2026 Internetrecht 2 dk okuma 87 görüntülenme

Die Möglichkeit, Korrespondenz in Social-Messaging-Anwendungen als Beweismittel in der Justiz zu verwenden, wird sowohl in Zivil- als auch in Strafsachen häufig zur Sprache gebracht.

WhatsApp-Beweise in Zivilsachen

In Bezug auf HMK

Die Definition von „Dokument“ in HMK ist weit gefasst; Dazu gehören auch elektronische Aufzeichnungen. Das Gericht kann eine Sachverständigenprüfung anordnen, um festzustellen, ob die Beweise original und unverändert sind.

Ist ein Screenshot ausreichend?

Nur ist es nicht genug. Die andere Partei kann leicht widersprechen. Robustere Methoden:

  • Notarielle Feststellung (Webseiten-/Antragsfeststellungsbericht)
  • Expertenprüfung des Geräts
  • Posten + Beglaubigung mit der WhatsApp-Funktion „Chat-Export“

WhatsApp-Beweise in Strafsachen

Vom Kläger/Opfer eingereichte Korrespondenz

Es wird akzeptiert; Es ist jedoch wichtig, die Signatur-/Passwortsicherheit, den natürlichen Gesprächsfluss und zusätzliche Zeugenaussagen zu unterstützen.

Mit rechtswidrigen Mitteln erlangte Korrespondenz

Korrespondenz, die durch unbefugten Zugriff auf das Telefon der anderen Partei erlangt wurde, fällt möglicherweise unter das „Beweisverbot“. Der Oberste Gerichtshof hat zu dieser Frage keine einheitliche Rechtsprechung etabliert; Die Beurteilung erfolgt nach den Umständen des Einzelfalls.

Ansatz des HGK und der Kammern des Obersten Gerichtshofs

Das Oberste Berufungsgericht HGK stellte fest, dass es in einem Scheidungsverfahren zwischen Ehegatten ein „rechtswidriger Beweis“ sein könne, wenn ein Ehegatte das Telefon des anderen ohne Erlaubnis öffnete und die WhatsApp-Korrespondenz als Screenshot vorlegte. Er betonte jedoch, dass dies zusammen mit Artikel 20 der Verfassung und der Verletzung der Privatsphäre bewertet werden müsse. Auch hier akzeptiert die HGK, dass die vom Telefon des Opfers erhaltene Korrespondenz (d. h. die vom Opfer selbst aufgenommenen Aufzeichnungen) als Beweismittel verwendet werden kann und diese Situation als „legitime Verteidigungsbeweise“ angesehen werden kann.

Praktische Tipps

  • Keine Korrespondenz löschen, kein Telefon verlieren
  • Erstellen Sie nach Möglichkeit einen Screenshot derselben Konversation vom anderen Teilnehmer
  • Eine notarielle Entscheidung treffen (insbesondere bei wichtigen Fällen)
  • Einreichung des Telefons zur Expertenprüfung (CMK Art. 134-135)
  • Unterstützung bei Zeugenaussagen vor/nach der Korrespondenz

WhatsApp-Daten zurückgeben

WhatsApp/Meta speichert aufgrund der End-to-End-Verschlüsselung keine Nachrichteninhalte. Lediglich die Metadaten (Wer, Wann) können im Rahmen der Rechtshilfe abgefragt werden. Gesicherte Inhalte befinden sich möglicherweise in der Cloud (Google Drive/iCloud).

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